1. Spieltag, 16. September 2007

SC Lörzweiler II - SV Kreuznach VI    5:0

Brett   
1 T. Schüßler (1120)  -   ? +:-
2 W. Schnitzspan (1265)  -   ? +:-
3 W. Schneider (1215)  -   ? +:-
4 R. Bley (1125)  -   ? +:-
5 L. Schreiber (-)  -   ?        +:-


Gleich bei meinem ersten Spiel als offizieller Mannschaftsführer der zweiten Mannschaft bekam ich - nichts zu tun. D.h. zuerst einmal bekam ich Freitag abends einen Anruf vom Kreuznacher Mannschaftsführer, der sich die Lage unseres Spielortes erklären liess. Symptomatisch, mussten doch die Feilbingerter bisher gefühlte null Male gegen unsere Erste in Lörzweiler antreten. Wenig später kam ein zweiter Anruf, er hätte von 12 gemeldeten Spielern lediglich zwei auftreiben können, daher müsse er das Spiel leider absagen. Dagegen habe ich mich nicht gewehrt, hätte mein Zustand am Sonntag morgen doch einem konstruktiven Spiel im Wege gestanden. Und so ganz nebenbei hat das Eintragen des kampflosen Ergebnisses in den Ergebnisdienst dort noch einen Bug aufgedeckt.

TS


2. Spieltag, 28. Oktober 2007

SC Lörzweiler II - SC Landskrone IV    3:2

Brett   
1 T. Schüßler (1120)  -  C. Steiner (1710) -:+
2 W. Schnitzspan (1265)   -  P. Berkes (790) 1-0
3 W. Schneider (1215)  -  P. Reinhardt (939)  1-0
4 R. Hammer (-)  -  T. Eberle (828) 0-1
5 E. Förster (-)  -  L. Worth (-) 1-0


3. Spieltag, 2. Dezember 2007

Sfr. Mainz IV - SC Lörzweiler II   3,5:1,5

Brett   
1 H.-J.Menzel (1425)  -  W. Schneider (1215) -:+
2 B. Obst (1275)  -  W. Schnitzspan (1265)  1-0
3 J. Witte (1296)  -  R. Bley (1125) 1-0
4 T. Blei (1152)  -  E. Förster 1/2-1/2
5 W. Uremovic (891)   -  J.-P. Sunnus 1-0


4. Spieltag, 13. Januar 2008

SV Kreuznach VI - SC Lörzweiler II   3:2

Brett   
1 H.-W. Klein (1105)  -  W. Schneider (1215) 1-0
2 B.-B. Bauer (806)  -  W. Schnitzspan (1265)  1-0
3 F. Bauer  -  R. Bley (1125) 0-1
4 A. Stolberg (1024)  -  L. Schreiber 1-0
5 M. Dick (848)   -  J.-P. Sunnus -:+


5. Spieltag, 2. März 2008

SC Landskrone IV - SC Lörzweiler II    3:2

Brett   
1 C. Steiner (1710)  -  T. Schüßler (1120) 1-0
2 R. Ohnsorg (1579)  -  W. Schnitzspan (1265)  1-0
3 P. Berkes (878)  -  W. Schneider (1215) 0-1
4 P. Reinhardt (939)  -  R. Bley (1125) 1-0
5 T. Eberle (828)  -  E. Förster 0-1


Der Tag begann mit einem kleinen Aufreger, da die Herren Bley und Schnitzspan pünktlich um 10 Uhr an der falschen Edmundshalle (sprich: die Rundsporthalle in Nierstein) waren, wir jedoch an der Emondshalle in Oppenheim ungeduldig auf die beiden warteten. Daran wird es aber nicht gelegen haben, dass wir letztlich den Kürzeren gezogen haben.

Erik Förster fand zwar hinterher, er habe seine Partie unverdient gewonnen, da er seine Eröffnung schlecht behandelt habe. Im Endspiel Turm, Springer und Bauer gegen Turm hat er zumindest alles richtig gemacht, auch wenn sein Gegner dabei schwer gepatzt hat.
Herr Bley führte einen zu forschen Angriff mit Springer, Läufer und Dame gegen die gegnerische Königsstellung, verlor dabei eine Figur und konnte das nicht mehr kompensieren.
Herr Schneider spielte wieder einmal eine solide Partie. Zwischendurch gewann er einen Springer und hat in einer kritischen Situation beim Turmabtausch gerade noch so mit der richtigen Figur zurückgeschlagen (mit König oder Dame wäre fatal gewesen!).
An Brett 2 hatte Herr Schnitzspan von Anfang an keine wirkliche Chance. Zu stark agierte sein Gegner, schnürte ihn immer weiter in seiner Hälfte ein und tauschte seine Leichtfiguren gegen die Türme ab. Da war nichts zumachen.
Zu diesem Zeitpunkt stand es 2:2. Gegen meinen deutlich stärkeren Gegner wäre ich jetzt mit einem halben Punkt sehr zufrieden gewesen - allein er nahm das Remis-Angebot nicht an. Schwarz hatte zwar minimale Vorteile, aber, genau so wie Weiß, keinen echten Plan, wie es weitergehen sollte. Also musste ich nachhelfen: in der Meinung, die Springer abtauschen zu können, öffnete ich meine Stellung einen Spaltbreit, was bereits genügte und direkt mit zwei Bauernverlusten bestraft wurde. Ich versuchte zwar noch zu retten, was nicht mehr zu retten war, letztlich aber erfolglos.

Damit dürfte es sehr schwer werden (zumal wir der Mithilfe aller Mannschaften bedürften), am letzten Spieltag unseren Titel aus der vergangenen Saison verteidigen zu können.

TS


6. Spieltag, 20. April 2008

SC Lörzweiler II - Sfr. Mainz IV    2:3

Brett   
1 T. Schüßler (1120)  -  H.-J. Menzel (1425)   +:-
2 W. Schnitzspan (1265)    -  B. Obst (1275) 1-0
3 W. Schneider (1215)  -  J. Witte (1336) 0-1
4 R. Bley (1125)  -  T. Blei (1152) 0-1
5 E. Förster (-)  -  M. Uremovic (889) 0-1


Vor dem letzten Spieltag hatten wir noch eine klitzekleine, theoretische Chance, unseren Meistertitel aus den beiden vergangenen Jahren zu verteidigen. Dafür hätten wir allerdings der Schützenhilfe der Kreuznacher bedurft, die die SC Landskrone hätten besiegen müssen. Dann wäre die paradoxe Situation entstanden, dass alle vier Mannschaften 6:6 Punkte gehabt hätten. Diese Rechenspielchen wären aber nur aufgegangen, wenn auch wir unseren Teil dazu beigetragen, also gegen die Schachfreunde aus Mainz gesiegt hätten.

Das fing auch gleich ideal an, denn unsere Gäste waren nur zu viert angetreten, wohingegen wir unsere Bestbesetzung aufbieten konnten. An Brett 1 fuhr ich kampflos gleich unseren ersten Punkt ein. Danach durfte ich mich mit den Aufs und Abs eines Mannschaftsführers auseinander setzen, dem die Hände gebunden sind und der zum Zuschauen verdammt ist.
Herr Schnitzspan an Brett 2 traf auf einen Gegner, der "heute einfach nicht zu seinem Spiel kam". Nach einer sehr unorthodoxen Eröffnung war der schwarze Läufer durch die Dame gefesselt. Daraufhin schob Weiß seinen f-Bauern vor, holte sich nach einigen Verwicklungen den Läufer ab, brachte ihn sogar noch nach f7 und gewann souverän. Dies brachte uns die 2:0-Führung.
Herr Schneider an Brett 3 stand extrem gedrückt, zeitweise hatten beide Türme, beide Läufer und der Springer keine Felder mehr. Er schaffte es dann doch, seine Figuren umzugruppieren, die nachfolgende Abwicklung verlief aber ungünstig, so dass sich sein Gegner eine Dame holen konnte. Bald darauf war hier Schluss.
Bei Erik Förster sah es lange Zeit gut aus. Dann jedoch wollte er die Damen abtauschen. Das wollte sein Gegner aber nicht, der seinerseits mit der Dame zur Seite auswich, dabei Schach gab und Eriks Dame dem Angriff durch den Turm preisgab. Zwar versuchte er noch sein Möglichstes, mit zwei Türmen gegen Dame und Turm zu bestehen, letztlich jedoch vergeblich.
Somit stand es 2:2 und alle Augen richteten sich nun auf das Duell Bley-Blei. Dies verlief lange recht ausgeglichen mit der besseren Stellung für Weiß. Doch dann übersah Herr Bley die eigene mögliche Springergabel auf König und Dame (dies sind die Momente, die einem Mannschaftsführer die Haare auf dem Kopf ergrauen lassen). Stattdessen ging er auf Damenjagd, ließ aber einen Turm sträflich ungedeckt stehen, der prompt verloren ging, lief noch in eine Springergabel des Gegners und gab schließlich auf.

Somit bleibt nur, den Schachfreunden aus Mainz zur verdienten Meisterschaft zu gratulieren.

TS